Kondensmilch

Kondensmilch in die Tasse fliessend

1867 wurde die Kondensmilch in der Schweiz geboren. Henri Nestlé kondensierte die "normale" Milch, woraufhin diese eindickte. Evaporierte Milch ist demnach konzentriert, da ihr durch den Vorgang Wasser entzogen wurde.

Für etwa 20 Minuten wird die Milch auf 100°C erhitzt und dann auf 4° bis 5°C abgekühlt. Bei diesem Vorgang gehen sämtliche Bakterien zu Grunde. Zum Wasserentzug und zur Sterilisierung gelangt die Milch in einen Vakuumbehälter. Nun hat die Milch einen hohen Anteil an Milchtrockenmasse, was sie nährstoffreicher macht, denn sie hat mehr Mineralstoffe, Milchzucker und Milcheiweiß. Vor der Abfüllung wird sie homogenisiert. Das sorgt dafür, dass sie sich mit dem Kaffee bindet und nicht als Lipidschicht auf der Oberfläche schwimmt. Dosenmilch ist deshalb so beliebt, weil sie viel Milchzucker aufweist und wegen ihres Milcheiweißanteils und des Fettes für ein milchiges Aroma sorgt und für Kaffee-mit-Milch-Trinker nicht mehr wegzudenken ist.