Kaffeekirsche - Frucht der Kaffeepflanze

Frucht der Kaffeepflanze

Die Früchte der Kaffeepflanze verändern im Reifeprozess ihre Farbe von Grün über Gelb zu Rot - dann sind sie reif für die Ernte. (Eine schwarze Frucht ist bereits überreif.) Bedingt durch die lange Blüteperiode kann es vorkommen,

dass an einer Pflanze gleichzeitig Blüten, grüne und rote Früchte wachsen - daher erstreckt sich auch die Erntezeit meist über mehrere Monate, in denen die Pflanzen regelmäßig kontrolliert und abgeerntet werden müssen. (Sofern sie von Hand geerntet werden.) Die reife Frucht hat eine rote, teilweise gelbliche Haut - die so genannte Kirschhaut. Unter der Kirschhaut liegt das weiche hellgelbe Fruchtfleisch (die Pulpe), welches die meist zwei Samen umschließt. (Nur bei einer bestimmten Sorte - der Perlbohne - findet man lediglich eine Bohne je Kirsche.)

Jeder Samen ist letztendlich eine für die Kaffeeproduktion verwendbare Kaffeebohne. Sie wird von einem feinen Silberhäutchen umschlossen, welches wiederum von einer schleimig gelblichen Pergamenthaut umgeben ist. Die beiden Samen liegen mit ihrer flachen Seite aneinander, an der sich die charakteristische Furche befindet. Bei der Arabica Bohne ist diese leicht geschwungen - die der Robusta ist eher gerade. Die vom Fruchtfleisch befreiten Samen sind steinhart und haben eine grüngraue bis grünblaue Farbe. Die typischen Merkmale wie der Geruch von Kaffeebohnen oder die uns vertraute rotbraune bis schwarze Farbe sind jetzt noch nicht zu erkennen - sie entstehen erst bei der Röstung.