Der Gastronomiekaffee (AHV)
Bei der Kaffeeproduktion unterscheidet man im Wesentlichen zwischen Außer-Haus-Bereich und Haushaltsbereich. Hierbei unterscheidet sich dir Größenordnung, sowohl in Maschinen, als auch in Herstellung und Vertrieb.
Das Motto in Gewerbe und Gastronomie ist optimaler Geschmack bei gleich bleibender Qualität. Dafür verwendet man geeignete Rohkaffeesorten, die man einem speziellen Röstverfahren unterzieht und sie anschließend zu mahlen und ordnungsgemäß abzupacken. In der Regel richtet sich der Abnehmer an einen Lieferanten, von dem er eine dauerhafte gute und gleiche Qualität erwarten kann. Das Rösten für die Gastronomie Je stärker die Bohne geröstet ist, desto besser lässt sie sich extrahieren. Man kann Extraktkafffee sehr gut dosieren, was wiederum konstanten Geschmack garantiert. Er kann länger aufbewahrt werden und verliert nicht an Aroma.
Verschiedene Kaffeezubereitungen erfordern verschiedene Rösttemperaturen. Die Bohnen für den Filterkaffee werden bei 180° bis 200°C geröstet. Schümli-Bohnen werden bei 200° bis 220°C gebräunt. Die Bohnen für den Espresso werden den höchsten Rösttemperaturen ausgesetzt. Bittergeschmack ist für eine dunkle Röstung charakteristisch, was wiederum den Espresso ausmacht, der je nach Verbraucherverhalten eine mittlere bis dunkle Röstung erhält.

