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Dienstag, 6. Februar 2018
Kaffee aus dem Urlaub?

Kaffee aus dem Urlaub?
Wieso die Kaufbereitschaft im Urlaub steigt

Einen italienischen Caffè auf einer Piazza in Rom genießen und dabei die herrlich gute Luft und die angenehmen Sonnenstrahlen auf der Haut spüren. Da macht der Urlaub erst richtig Spaß und wenn der Kaffee dann noch besser schmeckt als in Deutschland, ist die Reise perfekt. Da nimmt man doch gerne das eine oder andere Päckchen mit nach Hause, um sich auch nach dem Urlaub mit dem einzigartigen Genuss verwöhnen zu können. Aber wieso schmeckt der Kaffee im Ausland eigentlich besser? Im Urlaub fühlt man sich entspannt und ist von der tollen Umgebung beeindruckt. Der Kaffee schmeckt einfach intensiver und aromatischer. Darüber hinaus sind in jeder Region Italiens besondere Mischungen und Röstungen der Hersteller zu finden, die in Deutschland gar nicht erhältlich sind. Außerdem muss in Deutschland weiterhin die Kaffeesteuer gezahlt werden. Da lohnt es sich doch sehr, das Lieblingsgetränk mit nach Hause zu nehmen, oder?

Der Geschmack ist einfach besser

Reize, die wir über unsere Sinnesorgane, wie Augen, Haut, Nase und Mund wahrnehmen, werden im menschlichen Großhirn verarbeitet. Durch die verschiedenen Eindrücke im Urlaub, ist dieses Hirnareal während einer Reise besonders aktiv. Wenn ein italienischer Caffè nun im Urlaub genossen wird, werden die Reize der Geschmacksnerven in einem aktiveren Zustand verarbeitet und es kommt zu einem intensiveren Geschmackserlebnis. Das meiste Aroma wird dabei über die Nase aufgenommen, da die Reize über den Mund nur kleine Unterschiede feststellen können. Darunter fällt die Wahrnehmung, ob etwas süß oder sauer schmeckt, salzig oder bitter ist. Somit bestimmen die Gerüche über unsere Nase den Geschmack des Kaffees. Das Klima hat zudem weiteren Einfluss auf die Geschmackswahrnehmung. Bei niedrigerem Luftdruck und geringer Luftfeuchtigkeit werden Zucker, Salz oder Kräuter schwächer wahrgenommen und fruchtige Aromen intensiver. Gerade am Meer findet sich dieses Klima wieder und sorgt für einen Geschmack, den wir nicht gewohnt sind. Aufgrund verschiedener biologischer Hintergründe, haben wir oft das Gefühl, der Kaffee schmecke im Urlaub besser. Hinzukommen andere Zubereitungsmethoden und anderes Wasser, das bei der Zubereitung verwendet wird.

Trotz eingesparter Kaffeesteuer ist Kaffee aus dem Ausland häufig teurer

Die Kaffeesteuer fällt in Deutschland in die Kategorie der Verbrauchersteuer, deshalb wird sie direkt beim Hersteller oder beim Händler erhoben und zwar dort, wo der Kaffee verbraucht wird. Der Herstellungsort spielt hierbei keine Rolle. Deutschland ist eines der wenigen Länder in der EU, die eine Kaffeesteuer erheben. Pro Kilogramm gerösteten Kaffee, werden 2,19 Euro verlangt. Eine stolze Summe. Da bringt man den Kaffee doch lieber aus dem Urlaub mit. Allerdings vergisst man gerne, dass auf anderen Märkten auch andere Preise für den Kaffee gehandelt werden und eine höhere Mehrwertsteuer zu entrichten ist. Die Kaffeepreise sind daher oft höher als in Deutschland. Vergleicht man den Kaffeepreis mit anderen europäischen Ländern, ist der Preis für Kaffee in Deutschland deutlich billiger als in Österreich, Italien, Luxemburg oder der Schweiz, trotz der anfallenden Kaffeesteuer.

Nehmen wir das Beispiel Italien. Für in Deutschland erhältliche Kaffeepäckchen sind 7% MwSt. zu zahlen, in Italien hingegen fallen 22% MwSt. an. Für einen hochwertigen Kaffee, der 15 € netto kostet, sind in Italien 3,30 € MwSt. zu entrichten. In Deutschland nur 1,05 €. Daraus ergibt sich eine Differenz von 2,25 €. Also schon mehr als der Kaffeesteueranteil. Grundsätzlich lässt sich sagen, je günstiger der Kaffee, desto lohnenswerter ist es, ihn aus dem Urlaub mitzubringen. Ab einem netto Preis von 15 € je Kilo rentiert es sich nicht mehr.

Führt man zudem mehr als 10 Kilogramm Kaffee pro Person nach Deutschland ein, muss der persönliche Ver- und Gebrauch bewiesen werden, um die Kaffeesteuer nicht nachträglich entrichten zu müssen. Darüber hinaus verliert Kaffee bei längerer Aufbewahrung an Aroma. Groß- und Vorratseinkäufe sind daher nicht zu empfehlen. Betrachtet man alle Gegebenheiten, kann man sagen, dass es sich nicht lohnt, Kaffee aus dem Urlaub mitzubringen.

Last updated 3 mins ago

Tägliches Update · 03.12.2017

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