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Dienstag, 31. Oktober 2017
Kaffee-Handel

Kaffee-Handel
Wie der Kaffeehandel begann und Kaffee die ganze Welt eroberte

Kaffee ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Ob nach dem Aufstehen oder beim geselligen Beisammensein mit den Liebsten – eine gute Tasse Kaffee gehört einfach dazu. Was für uns selbstverständlich ist, blieb lange Zeit nur Adligen und Reichen vorbehalten. Erst mit steigendem Kaffeeanbau und folglich höheren Erträgen wurde Kaffee nach und nach für jeden erschwinglich und dank des weltweit florierenden Kaffee-Handels auch für jeden zugänglich. Dem professionellen Anbau und dem ausgeweiteten Handel von Kaffee ist es zu verdanken, dass Kaffeebohnen heute zu den weltweit wichtigsten Wirtschaftsgütern gehören.

Die Anfänge des Kaffeehandels

Alles begann in Afrika, genauer gesagt in Äthiopien – dem Ursprungsland des Kaffees. Von Afrika gelangte der Kaffee vermutlich im 14. Jahrhundert nach Arabien. Schon bald florierte ein vielversprechender Handel mit den grünen Bohnen. Die Araber versuchten die Kunst des Kaffeeanbaus geheim zu halten, um die Monopolstellung zu bewahren. Um dies zu ermöglichen, verhinderten sie die Keimung der Samen, indem sie die Bohnen mit heißem Wasser übergossen.

Die im heutigen Jemen liegende Hafenstadt Mocha war das damalige Kaffee-Handelszentrum. Im 15. Jahrhundert eroberten die Kaffeebohnen die gesamte arabische Welt und im 16. Jahrhundert schließlich auch das persische Safawiden- sowie das Osmanische Reich. Im Nahen Osten entstanden die ersten Kaffeehäuser, die ab Mitte des 17. Jahrhunderts auch in vielen europäischen Großständen zu finden waren.

Die Kultivierung der Kaffeepflanze und der weltweite Handel von Kaffee

Im 17. Jahrhundert blieb der Kaffeeanbau nicht mehr nur den Arabern vorbehalten. Die Niederländer begannen Kaffeepflanzen in Sri Lanka, Java und anderen Kolonien zu kultivieren. Die Portugiesen, Spanier und Franzosen taten es ihnen nach. Die hervorragenden klimatischen Bedingungen der europäischen Kolonien boten die besten Voraussetzungen für den Kaffeeanbau. Und schon bald begann der Kaffee-Handel zu blühen. Der europäische Kaffeehandel ging sogar soweit, dass selbst das Osmanische Reich, das den Kaffee-Handel begründet hatte, mit Kaffee beliefert wurde, der aus europäischen Überseekolonien stammte. Kaffee entwickelte sich zu einem internationalen, wirtschaftlich bedeutsamen Handelsgut. Blieb das Heißgetränk zunächst nur den Reichen und Adligen zugänglich, wurde es dank hoher Anbaumengen und Ernteerträgen schon bald für jedermann erschwinglich. Plantagenbesitzer und Kaffee Händler freuten sich über hohe Gewinne, Länder und Staaten über zusätzliche Steuer- und Zolleinnahmen.

Die dunkle Seite des Kaffee-Handels

Im Verlauf des 18. Jahrhundert wurde auf der ganzen Welt Kaffee angebaut, der Kaffee-Handel florierte und die Plantagenbesitzer genossen großen Reichtum. Der Absatzmarkt für Kaffeebohnen und die Nachfrage nach Kaffee war riesig. Mittlerweile wollte auch Nordamerika in den Genuss von Kaffee kommen. Die Erfolgsgeschichte des Kaffeehandels hatte allerdings auch eine Schattenseite: Afrikaner wurden aus ihrer Heimat entführt und auf die verschiedenen Anbauregionen gebracht. Dort mussten sie als Sklaven unter katastrophalen Bedingungen auf den Plantagen arbeiten. Ohne Sklaverei schien es unmöglich, Anbau und Kaffee-Handel zu bewerkstelligen. Erst mit allmählicher Abschaffung der Sklaverei fand auch der Sklavenhandel im Kaffee-Handel ein Ende.

Der Kaffee-Handel im 21. Jahrhundert

Kaffee war und ist ein bedeutender Wirtschafsfaktor. Für zahlreiche Entwicklungsländer ist Kaffee nach Erdöl das wichtigste Handels- und Exportgut. Circa 25 Millionen Menschen arbeiten in der Kaffeeindustrie. Die weltweite Produktion liegt bei etwa 133 Millionen 60 Kilogramm Säcken. Aus den Anbauländern werden Kaffeebohnen in die entsprechenden Zielländer verschifft. In nahezu allen bedeutenden Hafenstädten und Handelszentren lagern tonnenweise Vorräte an Rohkaffee. Der Handel mit echtem, realem Kaffee verliert jedoch immer mehr an Bedeutung. Kaffee wird mittlerweile zu festgesetzten Preisen viele Monate im Voraus gekauft. Diese Form des Kaffee-Handels bezeichnet man als Warenterminhandel. Die weltweit wichtigsten Börsenstandorte für den Kaffeehandel finden sich in London und New York. Hier werden die bedeutendsten Kaffeesorten – Arabica und Robusta – gehandelt.

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