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Donnerstag, 28. Mai 2015
Teurer Kaffee trotz sinkender Preise

Teurer Kaffee trotz sinkender Preise
Was macht eigentlich der Preis des Rohkaffees?

Der Einkaufspreis für Rohkaffee fiel im März dieses Jahres auf einen Tiefstwert von rund 126 US-Cents pro Pfund. Seit Oktober purzelten die Preise immer weiter nach unten. Wer sich nun freut und denkt, dass auch die Verkaufspreise des Kaffees in Deutschland sinken, wird leider enttäuscht. Denn aufgrund des schlechteren Wechselkurses vom US-Dollar zum Euro, müssen Händler draufzahlen. Das macht sich auch beim Verbraucher in Form von höheren Preisen bemerkbar.

Ein Auf und Ab beim Kaffeepreis

Noch vor einem Jahr sah man beim Kaffeepreis einen nicht enden wollenden Aufwärtstrend. Dürreperioden in Brasilien und dadurch prognostizierte sinkende Ernteerträge vor allem bei der Arabicabohne ließen die Preise in die Höhe schnellen. Rohstoffspekulanten nutzten diese Gelegenheit in der Hoffnung auf das große Geschäft. Auch einige Kaffeeröster mussten schließlich nachziehen und die Preise für ihren Kaffee anheben.

Seit Oktober letzten Jahres hat sich die Lage nun aber grundlegend geändert, denn seit diesem Zeitpunkt fiel der Kaffeepreis wieder bis er im März seinen Tiefpunkt erreichte und bei rund 126 US-Cents angelangt war. Seitdem gibt es Schwankungen im Bereich von rund 131 und 147 US-Cents. Experten schätzen jedoch, dass der Abwärtstrend im Mai weitergehen wird. Dafür spricht die Saisonalität des Kaffees, der im Mai Hochsaison hat. Das erwartete Tief könnte dadurch bis an das Tief des letzten Jahres anknüpfen, das bei etwa 104 US-Cents lag.

Teurer Rohkaffee, teures Endprodukt

Wenn der Rohkaffeepreis sinkt, müssten eigentlich auch die Kaffeeröster ihre Preise senken und dadurch sollte doch auch der Endpreis des Kaffees deutlich fallen. Dies wäre eine logische Überlegung, jedoch entspricht sie nicht der Realität. Denn in Deutschland wird der Rohkaffee nicht günstiger. Dies liegt daran, dass der Kaffeepreis nicht nur vom Wetter und somit der Erntemenge und der Qualität der Bohnen abhängt. Auch die Verkaufswährung spielt eine Rolle, denn Kaffeepreise werden in Dollar angegeben.

Der Wechselkurs zwischen Dollar und Euro ist, genau wie der Kaffeepreis, gewaltig gesunken, was dazu führt, dass man mehr Euro für die gleiche Menge Kaffee zahlen muss als zuvor, obwohl der Dollarpreis niedriger liegt. Wenn die Kaffeeröster den Kaffee zu erhöhten Preisen kaufen müssen, dauert es natürlich auch nicht lange, bis diese gestiegenen Kosten auch den Verbraucher erreichen. Einige Röster und Händler wie Tchibo oder Aldi mussten bereits reagieren. Sie passten die Preise für ihren Kaffee an und erhöhten ihn um bis zu 30 Cent. Den Verbraucher ärgert das natürlich, weshalb die Verantwortlichen zu beschwichtigen versuchen und versprechen, der Kaffeepreis würde wieder sinken, sobald auch die Einkaufskosten niedriger seien. Wann das passiert, lässt sich bisher noch nicht voraussehen und so müssen Kaffeeliebhaber nun erst einmal damit leben, dass sie für ihr Lieblingsgetränk in nächster Zeit etwas tiefer in die Tasche greifen müssen als bisher.

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