Lisa Hofmann-Fink
Lisa Hofmann-Fink von Kaffee.de
Mittwoch, 13. Mai 2015
Vibrationspumpe vs. Rotationspumpe in Espresso-Maschine

Vibrationspumpe vs. Rotationspumpe in Espresso-Maschine
Dort liegen die Unterschiede

Ein frisch gebrühter Espresso, beziehungsweise Kaffee lässt sich nur wirklich genießen, wenn er aus einer hochwertigen und vor allem gut funktionierenden Espressomaschine stammt. Nun gibt es hier doch beim Kauf einer Espressomaschine zahlreiche Merkmale, die zu beachten sind.

Gerade Verbraucher, die planen eine hochwertige und exklusive Espressomaschine zu kaufen, sollten nicht nur auf den Preis und die passende Bohnensorte achten. Espressomaschinen unterscheiden sich neben Design und Qualität vor allem in der verwendeten Pumpenart. Aktuell befinden sich auf Markt beispielsweise die Vibrationspumpe und die Rotationspumpe. Wir möchten die Unterschiede der beiden Pumpen erklären.

Das treibende Element der Espressomaschine: Die Pumpe

Schon lange ist der Espresso bei vielen Kaffeetrinkern sehr beliebt, das Grundprinzip der Espressomaschine findet sich auch heute noch in vielen Küchen – die Bialetti oder auch Espressokanne genannt. Erhitztes Wasser wird zu Dampf, was dann den nötigen Druck für den Brühvorgang erzeugt.

Nun hat die damalige Erfindung auch einige Nachteile, denn durch das sehr heiße Wasser bekommt der Kaffee einen bitteren Beigeschmack. 1945 wurde dieses Verfahren durch die Erfindung der Handhebelmaschine abgelöst. Dieses trennt nun den Druckaufbau von der Temperatur. Somit bekam die Welt der Espressogenießer einen milderen und erstmals „richtigen“ Espresso.

Heute befinden sich zahlreiche solcher Handhebel-Maschinen noch in Cafés, beziehungsweise Kaffeehäusern – Hersteller heutiger Espressomaschinen setzen jedoch überwiegend auf elektrisch betriebene Pumpen.

Die Vibrationspumpe in zahlreichen Espressomaschinen

Die Vibrationspumpe gilt als preiswerte Variante, um den nötigen Druck in einer Espressomaschine herzustellen. Erfunden wurde sie bereits in den 1970er Jahren von der Firma Ulka. Die Vibrationspumpe gilt als ursprüngliches Element, um den Espressogeschmack nach Hause zu bringen. Denn sie machte es erst möglich, Espressomaschinen für den Heimgebrauch zu bauen.

Aktuell dominiert die Vibrationspumpe das Segment der Haushaltsmaschinen. Sie ist nicht nur besonders preiswert, sondern auch platzsparender als die Konkurrenten. Aktuellsten Studien zufolge steht die Vibrationspumpe der teureren Rotationspumpe in Bezug auf den produzierten Geschmack in Nichts nach. Hier sollte man jedoch erwähnen, dass die Vibrationspumpe bei der Espressoherstellung lauter ist. Damit besteht gegenüber der Rotationspumpe ein wesentlicher Nachteil, wenn Sie eine leise Umgebung suchen.

Die Rotationspumpe in aktuellen Espressomaschinen

Die Rotationspumpe wird neben der Vibrationspumpe ebenfalls in zahlreichen Espressomaschinen verbaut. Sie basiert jedoch auf einem Prinzip der Drehschieberpumpe. Damit ist die Rotationspumpe wesentlich größer und schwerer, aber auch leistungsstärker. Deshalb wird die Rotationspumpe vornehmlich in gastronomischen Espressomaschinen verbaut.

Nun unterscheidet sich die Rotationspumpe wesentlich von der Vibrationspumpe. Sie ist nicht nur größer, sondern auch wesentlich preisintensiver. Der höhere Anschaffungspreis wird jedoch durch eine wesentlich höhere Kapazität kompensiert – ideal für die Gastronomie. Denn durch die Rotationspumpe sind nicht nur mehrere Brühgruppen möglich, sondern auch ein konstanter Druck, welcher die Brühgruppen versorgt. Zusätzlich hat die Rotationspumpe eine wesentlich höhere Laufruhe.

Die Unterschiede beider Pumpen sollten klar definiert sein. Die Vibrationspumpe ist für den privaten Gebrauch ideal geeignet und wird in vielen kleineren Espressomaschinen verbaut. Sehr gut ergänzend wirkt hier die Direktmahlmühle.

Die Rotationspumpe hingegen ist vorwiegend in gastronomischen Espressomaschinen vorzufinden. Preislich unterscheiden sich beide Pumpen stark

Last updated 3 mins ago

Tägliches Update · 03.12.2017

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